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„Keine neue Thorheit. Ich mag nicht Komödie spielen und Sicabsichtlich verfehlen; den» was ich auss Korn nehme, trcff'ich."
Sir Down sprang auf seinen vorigen Platz zurück, und ries:„So treffen Sie! Hier steh'ich Ihnen breit genug." Er nahm beidiesen Worten die nachlässige oder bequeme Stellung eines Mannesan, der etwa den Zuschauer eines gleichgültigen Ereignisses machenwill. Er faßte mit erhabener Hand den zolldickcn Stamm eines nebenihm stehenden jungen Oelbaums, um welchen er den Arm gelegthatte, und schlug, so auf ihn gelehnt, die Füße über einander.
„Sie zucken nicht, Sir?" fragte der Schweizer.
„Kein Strohhalm breit!" war die Antwort.
„Geben Sic Acht, Sir!" rief Herr Linthi und zielte. „Esgilt Ihrer Stütze!" Der Schuß geschah im gleichen Augenblick,und der Engländer stürzte seitwärts taumelnd zu Boden. Cr hieltnoch, zum eigenen Erstaunen, das Baumstämmchcn in der Hand,welches eben erst den größer» Theil seines körperlichen Gewichtsunterstützt hatte. Die Kugel war tief unten durch das schwankeHolz gefahren, der Baum gebrochen, und, weil es doch nicht ohneUnheil enden sollte, die Langhose des Briten von weißem Perkalcauf furchtbare Weise, beim Fall, von dem zersplitterten Wurzcl-stock zerschlitzt und zerrissen.
„God dam!" rief Sir Georg, indem er sich ausraffte und rieb :„Sie haben festere Hand als ich. Ihre nnbcgehrtc Großmuth istaber Beleidigung. Ich bleibe Ihnen Genugthnung schuldig. Dochzum Teufel, wie bring' ich mich mit meinen zerrissenen Hosen amHellen Tag durch die Stadt?" setzte er in komischer Verlegenheithinzu, indem er an den Lappen zupfte.
FortunatuS lachte laut auf: „Kommen Sie ohne Scheu, Sir!Die Corstotcn, wir haben'S gesehen, lieben diese Tracht lcidcnschast-lich. Sic finden außerdem einen Schneider, ich einen Wundarzt;und beide werden uns leidlich ausfiicken."