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streuten, halbsichtbarcn Dörfern, Höfen und Kapellen, kein un-freundliches Bild machten.
In die Nähe eines OlivcnwkldchcnS und eines dabei zur Hälftein Schutt zerfallenen Hauses gelangt, sprach sie ein alter Bettler umeine Gabe an, Sir Dewn warf ihm ein paar Geldstücke in denzerrissenen Strvhhnt und fragte: „Wie heißt die Gegend hier?"
„Das ist," antwortete der Alte demüthig, indem er auf dieMauertrümmer zeigte, „das Hans, wo vor Zeiten Zndas Jscha-rioth wohnte, der den Heiland nm dreißig Silberlinge verrieth,"„Was?" schrie der Brite, mit Gebcrde des Erstaunens: „Dersaubere Bursch war also euer Landsmann? und wohnte er da, voroder nachdem er sich crhcnkt hatte?"
„Das weiß Niemand," erwiedertc der gläubige Bettler, „aberdas ist sein HauS, und immer kommt der Stein wieder ans seineStelle zurück, den man daron trägt,"
Lachend gingen die jungen Leute ins Wäldchen,
„Es ist eigentlich da nichts zu lachen," sagte FortunatuS, „ woman, über die Bcrthierung des menschlichen Geschlechts, Blut wei-nen sollte. Dahin haben cs stolze Höflinge, Aristokraten undPfaffen mit ihrer gefräßigen Selbstsucht bei den Völkern gebracht,"
— Und wohin haben es die Aufklärereien der Voltaire'S undNonfsean'S gebracht? — fragte Sir Down entgegen: zum Umsturzaller Ordnungen, zu den Rebellionen Amerika',?, Frankreichs undder halben Welt haben sie es gebracht. Wer das gemeine Volknicht als eine Schafhccrdc sehen will, verwandelt cs in eine Heerdevon Wölfen
„Nicht Schafe, nicht Wölfe; Völker sind Menschen, Revolutionensind Kämpfe der Natur gegen die Unnatur; und wer die Vernunftzur Unvernunft, und die Unnatur zum Gesetz macht, der ist der Re-volutionär. Der wachsende Baum sprengt endlich seine Rinde,"
— Larifari! Ich kenne die Phrasen; will aber in dieser besten