Druckschrift 
8 (1851)
Entstehung
Seite
77
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gehör!/' Der Engländer, dem ein unverhohlener Aerger das blasseGesicht röthete, sagte diese Worte rasch und drohend, indem er demSchweizer nah' auf den Leib trat. Dieser aber entgegncte gui-mnthig und besänftigend:Ich glaube, Sie suchen Händel mit mir.Gehen Sie, liebes Freundchen, ich liebe dergleichen nicht/' Erdrückte ihn mit vorgestrecktem Finger sanst von sich zurück. Sir Downstieß die Hand des Schweizers entrüstet ab und sagte:Ich verbittemir eine Vertraulichkeit, die Unverschämtheit heißen könnte."

Es war nicht so böse gemeint! sagte der treuherzige Sohndes Alpenlandes. Scheiden wir in Frieden. Sie könnten michsonst zu einem Narrenstrcich verlocken. Also nichts für ungut.Damit ging er langsam von hinnen.

God dam! Sie werden mir anderswo Rede stehen! " rief ihmder Engländer nach.

Wenn ich Lust habe; heut' inachten Sie mir herzlich schlechtedazu! rief jener zurück und begab sich aufs Verdeck der Austria.

4 .

N a ch w c h e n.

Zn der muntern, wenn auch nicht auserlesenen Gesellschaft, dieer dort fand, hätte Fortunatus des unangenehmen Wortwechselsganz und gar vergessen, wär' er nicht einige Stunden später wiederdurch den Schiffskapitän daran erinnert worden, der ihn persönlichzum Nachtessen in die Kajüte einlud.

Diesen Abend speisen wir allein, ohne unfern God dam!"sagte Lorenzo Bosich.

Wie so?"

Bst!" flüsterte der Kapitän, plötzlich stillstehend, indem er dieflache Hand auf den Mund legte, die Augenbraunen in die Höhe