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— Ein geborner, wie jeder Schweizer.
„Und gehen znm Regiment Wattenwhl?"
— Zum Schweizerregimcnt Frohbnrg, das in Malta errichtetwerden soll.
So spann sich das Gespräch zwischen beiden über die gleichgültig-sten Dinge fort; aber das seclenvolie Geberdenspiel des jungen Creo-len, seine eigene Betonung manches Wortes, und zumal mancherGedanke desselben, der weit über die Zartheit seines Alters erhabenzu sein schien, machte das Gleichgültigste anziehend. Daneben fandSignor Fortnnato in dem Gesicht des Pagen, in der Nähe betrachtet,etwas unnennbar AnmulhigeS, das selbst von der ausländischen Farbenicht litt, die nur, wie ein bräunlicher Schatten, darüber geworfenwar. Nicht minder mußt' er die Gewandtheit des schlauen Burschenbewundern, mit der er allen Fragen entschlüpfte, die sich dem ge-heimnißvolien Betragen der sizilianischen Donna zu nahen drohten.Und, als Fortnnato endlich gerade an jenen Auftritt in der Mond-scheinnacht erinnern wollte, sprang der behende Jokei jählings da-von, weil ihn ein lauter Schrei der Gebieterin mahnte»
Diese war nämlich mit Sir Down in einen Streit um denneidischen Schleier gerathen, den er zu lüpfen suchte. Cecco reihtesich zu seiner Herrin, um die kühne Hand des Briten zu bezwin-gen Fortnnato blieb ruhiger Zuschauer. Als aber die Schonevon Messina ziemlich laut und zornig rief: „Signor Inglese, keineBeleidigung!" — trat der Schweizer hinzu, und sagte halblautdem jungen Engländer in dessen Landessprache: „Ehrfurcht demschönen Geschlecht, Sir!" — aber zu spät. Das Geheimniß warschon entschleiert; und der Sohn Alt-Englands, statt sich des Siegszu freuen, stand ziemlich verblüfft beim Anscheinen der Donna Rosa.
Denn die Rose von Messina, statt im Morgenroth ihrer übri-gen Schwestern zu glühen, prangte unerwartet in gelber Schön-heit, und in einem Alter, welches gewissenhafte junge Männer in