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genS zart und regelmäßig geschnitten; und der geschmeidige, schlankeLeiberbau, der alle Creolen auSzcichnct, kam auch ihm zu StatteinEin grünes WämmSchen, ein breiter fcnerfarbener Gnrt um denLeib, ein lockeres, schwarzes Seidcntnch um den Hals, ein stroh-gelbes um die Haare, darüber ein leichter Hut, etwas schief stehend,stellte den lieblichsten Damen-Jokci dar.
Signor Fortunato erlaubte sich zu vcrmuthen, daß zwischen die-sem Knaben und seiner verschleierten Gebieterin ein ganz eigenesVerhältnis; walten müsse, in welchem sich jener nicht sehr glücklichfühle; denn wegen einer Kleinigkeit droht man nicht mit dem Sprungüber Bord. Daß ihm Cecchino'S Blicke beständig nachschlichcn,schien eine Art schüchterner Einladung, näher zu kommen. Viel-leicht wollte ihm der Kleine etwas vertrauen. So oft er fich aberdem Verdeck wirklich nahte, wandte der Bursch die Augen, mitunbefangener Gleichgültigkeit, hinweg, oder drehte ihm gar denRücken zu.
Wir wolle» hier nicht entscheiden, ob es zufällige oder absicht-liche Selbstvergcssenheit war, daß Signor Fortunato eines Abendsin der Ecke des Verdecks auf einem Kranz von Schiffsseilcn sitzenblieb, als die Verschleierte erschien, und bald darauf Sir Downin ihrer Gesellschaft. Er sah nicht einmal nach ihnen um, sondernunverwandt in das Buch, welches er eben las; und würde nochlange hineingesehen haben, hätte nicht die muthwillige Hand desPagen einen kleine» Siegen von Sägespäncn über die ariostischenStanze» fallen lassen.
Verwundert blickte Fortunato auf, aber dann sagte er lächelnd:„Machen Sie allen Büchern Ihren Krieg, junger Herr?" —
Statt der Antwort legte der Page einen Finger auf die eigenenLippen, indem er bedeutsam nach der Gegend hinschielte, wo Sig-nora Cent! sich mit dem jungen Briten unterhielt. Dann drehteer ihm de» Rücken zu, und lehnte sich mit beiden Armen auf das