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So bestritten gewöhnlich Kapitän Bvsich nnd Stgnor Fortunatoallein die Unkosten des Tischgesprächs; jener mit überlauter Stimmeund reichem Hände- und Mienenspiel; dieser mit einer Gemächlich-keit, welche fast auf Mangel an Federkraft des GcmüthS zu schließenberechtigte.
Das Wort kam natürlich unter beiden auch auf die einzige Schöneam Bord der Anstria. Sie hatte seit einige» Tagen schon die allge-meine Neugier um so mehr erregt, je geheimnißvoller sie lebte, undje weniger man von ihren zwei Bedienten, oder Verwandten, oderWächter» über sie erfuhr, ein Paar langen, dürren Gestalten, mitunerfreuliche» Gesichtern. Einigemal hatte man auch unter dem Ge-surre von Zithcrtönen aus ihrem Kajütenzimmer den süßesten Ge-sang einer weiblichen Kehle vernommen, und mit Recht beklagtejeder die Zurückgezogenheit der allzubeschcidenen Sängerin.
„Wer ist diese Dame eigentlich?" fragte Sir Down, an dendas Fragen sonst selten kam.
Der Schiffshauptmann zog mit bedauerndem Kopfschütteln dieAchseln bis zu den Ohrläppchen und sagte: „Laut ihren Pässenund meinem Register eine Donna Rosa di Centi, die mit ihrerDienerschaft nach Messina geht."
„Und der Knabe bei ihr?" fiel Signor Lintht ein: „Auf keinenFall gehört, denk' ich, der zur Dienerschaft."
„Warum nicht?" versetzte der Kapitän: „JhrJokei, ihr Page,ihr Galloptn. Allein, ihr Herren, das ficht einen bravon Seehaupt-mann wenig an. Er bringt seine Fracht, wohin sie bestimmt ist,und bekümmert sich nicht um Inhalt und Werth der Ballen."
„Sie find ein gewissenhafter Mann, Kapitän," gcgenredcteStgnor Linthi, „daß der schönste Theil Ihrer Ladung Sie nichtneugieriger, als das schlechteste Pack Flanell macht!"
Alle Mühe war eitel, von der schöne» Sizilianerin mehr zu er-fahren, bis sie endlich selber für gut fand, sich auf dem Verdeck zu