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8 (1851)
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bei Si. Gotthard für todt gehalten habe. Er sprach mit großerBewegung von ihm, >»it Rührung und Bewunderung.

Die Fürsten pcruahmen die Erzählung des Majors mit demLächeln des Erstaunens, fanden die Geschichte sehr romanhaft,gaben einen willigen Einfall dazu, und sahen mehr auf das, wasihnen selbst durch den Entschluß des unerschrockene» Pascha vonBnda bevorstehen möchte. Einige anwesende Offiziere, die demMajor Olivicr ohnehin nicht wohlwolltcn, gaben seinen Lobreden,die er den, Pascha gehalten, nachher nicht die freundschaftlichsteAuslegung. Sic ließen sogar dnrchblickcn, Olivier möge bei seinerSendung dem kaiserlichen Heere wohl üble Dienste geleistet haben.Olivicr erfuhr es von demselben Hanptmann, der ihn nach Bndabegleitet, und welchen er zum Abendwein eingcladen hatte. Erbegab sich auf der Stelle zum Prinzen von Baden, und perlangtezu seiner Rechtfertigung, man solle ihn beim Sturm folgendesTages auf den gefahrvollsten Posten befehligen.

Die Festung ward am andern Tage von allen Seile» bestürmt.Es war der zweite September im Fahr 1688 . Selten ward indiesem Kriege mit so großer Ordnung, nach so wohlbcrcchnctcnEntwürfen und mit so gewaltigem Ungestüm angegriffen; seltenmit so unbeschreiblicher Todesverachtung und Wuth Angriff um An-griff von den tapfer» Bertheidigern Buda'S znrückgewiescn. WasKriegskunst und große Talente leisten konnten, das ward von beidenTheilcn an diesem denkwürdigen Tage geleistet.

Apti Pascha selbst befehligte da, wo der Kampf am wüthcnd-sten war ans dem Mauerbruch. Durch seine Disposition, durchseine und seiner Soldaten Tapferkeit, die er selbst diSziplinirt hatte,wurden die Anfälle der Belagerer jedcomal standhaft und mit un-geheuer», Verluste derselben zurückgctrieben.

Darauf ließ man kaiserlicher Scits ein frisches Truppenkorpsgegen den Mauerbrnch verrücken. Dabei befand sich auch das Ne-