Druckschrift 
8 (1851)
Entstehung
Seite
34
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Unterwegs ward Jeder ansgefragt, Er hörte von Reisendenaller Gattung Nachricht, ohne bestimmt non denen zu erfahren,die er suchte. Der Tag endete, und er hatte noch nicht die Räu-ber HelcnenS, ja selbst noch nicht einmal Spuren non ihnengefunden.

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Darum blieb er im Versähe fest, folgenden Tages »ach LaSarraz zu gehen. Mit erster Morgendämmerung machte er sichwieder auf, Kaum war er einige Stunden geritten, als erPferdegetrappel seitwärts hörte. Aus einem Nebenwege sprengtenReiter gegen ihn. Der Vorderste donnerte ihm, den Säbel inder Faust, Halt! zu. Es war der Herr no» Asperlin,

Ehrenräuber! Jungfraucnräuber! Gut, daß ich dich habe!"schrie Asperlin:Herab Nom Gaul! Ich fordere Rache, duSchändlicher; du sollst die Entführung meiner Braut mit Blutzahlen, verruchter Pascha!"

Mit den Worten sprang Asperlin vom Pferde; seine Leute,alle bewaffnet, umringten OlivierS Knechte und versicherten sichderselben, Olivicr, mit einem Sprung vom Pferde, fuhr, ohneein Wort zu verlieren, mit der Klinge seinem Gegner auf denLeib, DaS Gefecht beider war von kurzer Dauer, Asperlin fieltödtlich verwundet; seine Leute sprangen voll Schrecken herbei,Olivicr kniete neben dem Sterbenden nieder und sagte:Unglück-licher, der Pascha hat dir den längflvecdicnten Lohn gegeben.Warum verfolgst du mich von jeher? Bekenne, wohin hast du He-lenen gethan, und scheide nicht mit einer Lüge aus der Welt!"

Böscwtcht!" rief Asperlin,mein Blut komme über dich! duhast Helenen geraubt. Gib das Kind seinen Aeltern zurück, oderdu stirbst unter Henkershänden,"