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Treue, Briefwechsel und dergleichen beschlösse», Alles, um sichüber den Schmerz des Scheidens zu trösten. Daß Cngny gelobte,ln einem oder in zwei Jahren zn komme», seine Braut zu fordern,oder, wenn man sie verweigern würde, sie mit Gewalt wcgzuueh-mcn, versteht sich von selbst.
Die zweite Woche verstrich noch schneller, als die erste, Cngnyflog über die Alpen nach Italien.
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In La Sarra; war keinem Sterblichen beigefallen, daß sichzwischen beiden Leutchen so wunderschnell ein so inniges Verständ-niß entwickelt habe, Cngny und Helena waren in der letztenStunde, nämlich vor Anderer Augen, ganz dieselben, wie in derersten, geblieben. Selbst Olivicr hatte nicht den leisesten Arg-wohn, Vielmehr schien ihm Helena nach Cugny'S Abreise sanfter,ja er hätte glauben mögen, zärtlicher, als sonst. Er nahm es füraufkeimende Gefühle, deren sic sich ehemals gegen ihn unfähiggestellt hatte, Gewiß ist, daß sie lieber als sonst, seine Gesell-schaft suchte, traulicher zu ihm redete, daß er ihr, als Cugny'SBusenfreund, nun eine heilige Person geworden war, oder daß csihre Wollust war, nur viel von Cugny erzählen zu hören,
Helcneus Aeltern bemerkten mit Unruhe diese engere Freund-schaft, und hätten viel darin» gegeben, Olivier wäre tausendMeilen weit von La Sarraz. Denn die HeirathSvcrhandlnngenmit Herrn von Aspcrliu waren schon zu weit gediehen, und es War-den guten Leuten Alles darum zu thun, ihre Tochter als FrauDberhcrrin von Bavois verehrt zu sehen. Sie konnten sich dahernicht enthalten, dem Herrn von Asperlin mancherlei Besorgnissezn äußern. Eine Folge davizn war, daß Aspcrliu sich selbst schnell