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„Ich hätte es errathen können," sagte Cromwell- — „Ja,und zu König Carl sollst du auch gehen, sobald die Sonneim Mittag steht. — Pearson, laß ihn zu den Anderen führenund sie pünktlich um zwölf Uhr hinrichten."
„Sämmtlich, Sir?" fragte Pearson überrascht; dennCromwell, obgleich er von Zeiten furchtbare Beispiele auf-stellte, war doch im Allgemeinen keineswegs blutdürstig.
„Sämmtlich! —" wiederholte Cromwell, indem er seinAuge auf den jungen Lee richtete. — „Ja, junger Herr, deinBetragen hat deinen Vater, deine Verwandten und den Frem-den dem Tode geweiht, der dein Haus betrat. Solches Un-glück hast du über deines Vaters Haus gebracht!"
„Auch mein Vater, — mein alter Vater!" sagte Albert,indem er gen Himmel blickte und auch seine Hände in der-selben Richtung zu erheben suchte, was aber seine Bandenverhinderten. „Gottes Wille geschehe!"
„Noch kann all das Unglück abgewendet werden," sagte derGeneral, „wenn du eine Frage beantworten willst. — Wo ist derjunge Carl Stuart, den man den König von Schottland nannte?"
„Unter des Himmels Schutz und außer dem Bereiche dei-ner Macht," war die feste, entschlossene Antwort des jungenRoyalisten.
„Weg mit ihm in's Gefängniß," sagte Cromwell; „undvon da zum Nichtplatze mit den übrigen Allen als Uebelge-sinnte, die auf der That ertappt wurden. Sogleich soll einKriegsgericht über sie gehalten werden."
„Nur noch ein Wort," sagte der junge Lee, als sie ihnaus dem Zimmer führten.
„Halt, haltet ein," sagte Cromwell, mit der Bewegungeiner wiedcrauflcbenden Hoffnung. — „Laßt ihn sprechen."
^ „Sie sind ein Freund von Bibelversen," sagte Albert.