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Selbst eine so einfache Sache, wie das Klopfen an eineThüre, kann auf eine Weise geschehen, die Furcht erregt. Es warkein ruhiges, höfliches Anklopfen, das einen bescheidenen Gastbezeugt; kein wiederholter Schlag, wie die prunkhafte An-kündigung einer eitlen Person; auch glich es weder der förm-lichen Aufforderung zu einem förmlichen Geschäfte, noch demfreudigen Besuche eines willkommenen Freundes- Es warein einziger Schlag, feierlich und ernst, wo nicht gar drohendim Schall. Eine Person des Hauses öffnete das Thor; einschwerer Schritt stieg die Treppe hinauf — ein kräftigerMann trat in das Zimmer, zog den Mantel weg, der seinGesicht verhüllte und sprach: „Markham Everard, ich grüßedich im Namen Gottes."
Es war General Cromwell-
Everard, überrascht und plötzlich ertappt, versuchte cs um-sonst, Worte zu finden, um sein Erstaunen auszudrücken. Erempfing jedoch den General mit stiller Höflichkeit und halfihm den Mantel aufzuknöpsen. Der General ließ sein durch-dringendes Auge im Zimmer umher streifen, und da es zu-erst den Geistlichen traf, so redete er den Everard folgender-maßen an:
»Wie ich sehe, ist ein ehrwürdiger Mann bei dir. Du bistkeiner von denen, welche die Zeit unbenützt und ohne Vor-theil vorübcrschleichen lassen, mein guter Markham. — DieDinge dieser Welt bei Seite setzen — die der zukünftigen in'sAuge fassen — wenn wir auf diesem armen Sitze irdischerSünde und Sorge auf diese Weise unsere Zeit benutzen, alswäre es — aber was ist das?" fuhr er fort, indem er plötz-lich den Ton veränderte, und scharf, kurz und ängstlich frug:— „Seitdem ich eintrat, hat Jemand das Zimmer ver-lassen?"
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