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gewöhnlich späten Stunde, um neun Uhr, den Freunden eineinfaches Abendessen vorgestellt. Bald ließ sich Mr. Hvlde-nough in eine polemische Rede gegen Scctiker und Indepen-denten ein, ohne darauf zu merken, daß seine Veredtsamkeitfür seinen Hauptzuhörer nicht gar sehr anziehend war, dessenGedanken unterdessen von Woodstock und seinen Bewohnernerfüllt waren, von dem Fürsten, welcher dort verborgen war,— seinem Oheim und vorzüglich — von Aleris Lee- Wild-rake aber, nachdem er gegen Sectiker und Presbyterianereinen gleichkräftigen Fluch auSgestoßen hatte, streckte seineGlieder, und hätte sich wahrscheinlich zur Ruhe begeben, wennnicht auch ihn, so wie seinen Herrn, Gedanken durchkreuzthätten, welche den Schlaf verscheuchten.
Zur Bedienung der Gesellschaft war ei» kleiner, zigeuner-artig aussehender Knabe da, der eine dunkelgelbe, mit ver-alteten blauen Borten besetzte Jacke trug. Das Bübchenschien für sein Alter etwas klein, aber dafür geistig und kör-perlich thätig zu sein, denn aus seinen schwarzen Augen spru-delte Lebhaftigkeit. Er war ein Diener, den Wildrake aus-ersehen hatte, und dem er den Beinamen Gpitfire gab; auchhatte er ihm versprochen, für sein ferneres Fortkommen zusorgen, sobald sein junger Schützling, Frühstück, ihm in seinemjetzigen Amte würde folgen können. Auch unterließ es derPage nicht, sobald er Wein brachte, den Wildrake mit derdoppelten Portion zu versehen, die er dem Obersten und sei-nem ehrwürdigen Gaste darbot.
Während sie nun so, der gute Geistliche mit seiner Rede,die Zuhörer mit ihren Privatgedanken beschäftigt waren,wurde um halb ti Uhr ihre Aufmerksamkeit von einem Klo-pfe» an die Hausthüre in Anspruch genommen. AengstlicheHerzen werden durch die unbedeutendsten Dinge erschreckt.