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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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Keiner seiner Bewerbungen, weder den heiligen noch den pro-fanen, weder den metaphysischen noch den physischen wolltePhöbe Gehör schenken. Erstens liebte das Mädchen den Jo-coline Joliffe, zweitens, wenn sie schon den Joseph TomkinSals rebellischen Puritaner nicht leiden konnte, so hatte siesich um so weniger mit ihm ausgesöhnt, als sie Ursache hattezu glauben, daß er ein scheinheiliger Wüstling sei. Sie haßteihn beider Eigenschaften wegen duldete nie seine Unter-haltungen, sobald sie sie nur vermeiden konnte und warsie gezwungen sich zu verweilen, so horchte sie nur auf seineReden, weil sie wußte, welches große Zutrauen man in ihngesetzt hatte, und daß eine Beleidigung gegen ihn die Sicher-heit der Familie gefährden könne, in deren Dienst sie geborenund erzogen und deren Interesse sie ergeben war. Aus un-gefähr denselben Ursachen zeigte sie ihr Mißfallen gegen denBeamten nicht vor Jocolin Joliffe, der als ein Soldat undFörster die Sache leicht hätte übereilen können, und wobeidas Jagdmesser und der Knotenstock ihres Lieblings gegendas lange Schwert und die Pistolen, welche sein gefährlicherNebenbuhler immer bei sich trug, wohl schwerlich die Ober-hand behalten hätte. Aber wo Zweifel obwalten, da ist esschwer, die Eifersucht zu verblenden; und vielleicht lag derGrund, warum Jocolin seinen Kameraden so scharf bewachte,nicbt allein in seinem Eifer für die Sicherheit des Königs,sondern auch in einem unbestimmten Verdacht, daß Tomkinsgeneigt sein könne, sich an seinem eigenen Gut zu vergreifen.

Unterdessen suchte Phöbe, wie ein vernünftiges Mädchen,soviel wie möglich in der Gegenwart der Goody Jellicot ihreZuflucht. Freilich führten die Anreden des Independentenoder was er sonst sein mochte, zu keinem Zweck; denn Phöbeschien durch eigenen Willen so taub, wie die alte Matrone