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könnten, abermals einen anderen Entschluß zu fassen. Die-ser Gründe wegen hielt Jocoline eine strenge, obgleich nichtübertriebene Aufsicht über den getreuen Tomkins.
Doch gab cs zwei Personen, die aus sehr verschiedenenGründen eine persönliche Abneigung gegen eine so allgemeinbeliebte Person nährten; die eine war NehemiaS Holdenough,der sich noch immer mit großer Bitterkeit der heftigen Auf-dringlichkeit des Independenten in seiner Kanzel erinnerte,und von dem er im Geheim immer als von einem lügendenMissionär sprach, in welchen der Satan den Verführungsgeistgelegt hätte; auch hielt er eine lange Predigt von dem fal-schen Propheten, aus dessen Munde Frösche kamen. Die Pre-digt warb von dem Bürgermeister und der bessern Klaffe höch-lichst gepriesen, da sie glaubten, ihr Pfarrer habe einenschweren Streich bis auf die Wurzel des Jndependismus ge-führt.
Aber dem Joe TomkinS war weit mehr an der schlimmenMeinung gelegen, die eine Person gegen ihn hegte, derenWohlwollen zu gewinnen ihm weit wichtiger war, als das desNehemia Holdenough. Dieß war Niemand anders, als dasschöne Fräulein Phöbe Maiblume, zu deren Bekehrung, seitihrem ersten Zusammentreffen im Jägerhause und seiner Vor-lesung über Shakespeare, er große Neigung fühlte. Dochschien er zu wünschen, diesen ernstlichen Plan im Geheim aus-zuführen, und seineSchritte dazu vorzüglich vor seinem FreundeJocoline Joliffe zu verbergen, um dessen Eifersucht zu ver-meiden. Aber umsonst bewarb er sich bei dem getreuenMädchen bald mit Versen aus dem hohen Liede, bald mitAuszügen aus Greens Akadia, oder mit jämmerlichen Stellenaus Venus und Adonis und mit noch verkehrteren Lehrenaus dem Volksbuche, die Meisterstücke des Aristoteles genannt.
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