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er sagte, den Joseph Tomkins wirklich für den ehrlichen Joe;aber die Ehrlichkeit wäre ein Pferd, das leicht ausschlagenkönnte, und man solle nicht unnöthig seinen Nächsten in Ver-suchung führen.
Es schien, als gebe Tomkins selbst seine Einwilligung zudem beschränkten Zutrauen, das man in ihn setzte, oder alswünsche er gar nicht, die Gegenwart des Fremden zu bemer-ken. Es fiel dem Jocoline, der ein äußerst scharfsinniger Mannwar, auf, daß, als durch unvermeidliche Zufälle Kerneguy demTomkins ein- oder zweimal begegnete, dieser weniger Antheilan der Sache zu nehmen schien, als man bei seiner Neugierhätte erwarten sollen. „Er frug gar nicht nach dem jungenFremden," sagte Jocolin. „Gott verhüte nur, daß er nichtzu viel weiß oder vermuthet!" Aber sein Verdacht verschwand,als bei der nächsten Unterredung Joseph Tomkins die Fluchtdes Königs von Bristol als eine vollkommen sichere Sacheerwähnte, und sowohl das Schiff nannte, mit welchem er fortgesegelt sein sollte, als den Capitän, der es befehligte, und sosehr von der Wahrheit des Gerüchtes überzeugt zu seinschien, daß Jocolin cs für unmöglich hielt, daß er auch nurLen geringsten Verdacht über die Wirklichkeit haben könne.
Doch, ungeachtet dieser Ueberzeugung und ihrer Freund-schaft, beschloß der getreue Förster strenge Wache über seinenKameraden Tomkins zu halten, und bei jeder Gelegenheit aufseiner Hut zu sein. Freilich dachte er: habe er Ursache zuglauben, daß sein besagter Freund, trotz seinen betrunkenenund schwärmerischen Ausschweifungen, des Zutrauens werth sei,das Doctor Rochecliffe ihm schenke; doch wäre er immer eiaAbenteurer, dessen Kleid von verschiedenen Farben sei, undden eine große Belohnung und Verzeihung für frühere Hand-lungen gegen die Regierung wohl in Versuchung bringen