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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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wenn man nichts Besseres haben konnte, und der auf dieGesundheit des Königs und eines jeden Anderen anstieß,wenn nur das dargereichte Glas bis zum Rande gefüllt war-

Diese Grundsätze, welche einer Secte, die man gewöhnlichdie Liebessamilie nannte, eigen waren, hatten zu einer Zeitbedeutende Fortschritte gemacht, wo die Verschiedenheit derreligiösen Meinungen so groß war, daß man Ketzereien biszur höchsten und gottlosesten Verrücktheit trieb. Den zügel-losen Gläubigen der gotteslästerlichen Lehre wurde aus Furcht,daß diese allgemein werden möchte, das tiefste Stillschweigenauferlegt; auch trug Mr. Tomkins Sorge, die geistigen Frei-heiten, die er erlangt zu haben glaubte, vor denen zu verber-gen, deren Rache er sich durch ein öffentliches Eingeständnißzugezogen haben würde. Das war nicht schwer; denn ihrGlaubensgeständniß erlaubte, ja befahl ihnen sogar, sich jenach den Umständen scheinbar den Sectikeren oder Religions-sttftern anzuschließen, welche gerade die Oberhand hatten.

Demzufolge besaß auch Tomkins die Kunst, sich dem DoctorRochecliffe als ein noch immer eifriges Mitglied der englischenKirche vorzusteüen, und ihn glauben zu machen, er diene nurunter den Fahnen des Feindes, um ihr Lager auszukundschaf-ten; und da er ihm mehreremal wahre und wichtige Nach-richten hinterbracht hatte, so bewog dieß den thätigen Roya-listen, seinen Versicherungen einen um so viel größern Glau-ben zu schenken.

Dennoch aber, da die zeitige Anwesenheit dieser Personim Jägerhause nicht zu vermeiden war, ohne Verdacht zu er-regen, so empfahl Rochecliffe (welches Zutrauen er auch sonstin ihn setzen mochte), den König immer entfernt von ihm zuhalten, und wenn er ihm zufällig begegnen sollte, ihn nurals Louis Kerneguy erscheinen zu lassen. Zwar halte er, wieWoodstock. 33