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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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mit der Freude eines alten Wüstlings von früher vollbrachtenThatcn, von Wilddiebstählen, Waldfreveln, Trinkgelagen undRaufereien, in welchen er früher verwickelt gewesen war; dannsang er Trink- und Liebeslieder, erzählte Abenteuer, welchePhoebe Maiblume aus der Stube trieben und bis zu denOhren der Dame Jellicot drangen, die alsdann selbst dieSpeisekammer, wo sie ihre Wohnung aufgeschlagen hatte, fürkeinen paffenden Aufenthaltsort mehr für eine arme, alteFrau hielt.

Mitten unter diesen wilden Ausschweifungen kam Tomkinsplötzlich zwei- oder dreimal auf religiöse Gegenstände, undsprach geheimnißvoll, aber sehr lebhaft und mit großer Be-redtsamkeit von den glückseligen und vorzüglichen Heiligen,die wirklich den Titel verdienten Männer, welche die ge-heime Schatzkammer des Himmels erstürmt hätten, und ihreköstlichsten Perlen besäßen. Alle übrigen Secten behandelteer mit der größten Verachtung, da sie sich, wie er sich auS-drückte, bloß um einen Haufen Schaalen und Eicheln, wie dieSchweine, zankten; worunter er die gewöhnlichen Gebräucheund Ceremonien sowohl, als die Glaubensartikel der bestehen-den christlichen Kirchen, ja sogar die allgemein menschlichenGebote und Verbote verstand. Jocoline, der kaum auf ihnhörte und ihn noch viel weniger verstand, schien dann seinvertrautester Freund zu sein, und pflegte ihn an eine roheFreude oder an eine gemeinschaftliche Thorheit zu erinnern,die sie vor dem Ausbruche des Bürgerkrieges zusammen ge-trieben hatten. Auch war es des Försters Sorge keineswegs,die Ansichten des Heiligen zu prüfen, sondern er bedachte nurden Schutz, den seine Gegenwart Woodstock gewähre, und ver-traute auf die Ehrlichkeit eines so offenherzigen Burschen, des-sen größte Lebensphilosophie in Bier und Branntwein bestand,