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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
Entstehung
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511
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ten ihn mit Geschenken, und die, denen sie fehlten, warenfreigebig mit Versprechungen. Wenn er nach Woodstock kam,was immer nur zufällig zu geschehen schien, und die Halledurchwandelte, so war er sicher, daß der Ritter ihm einenGang mit dem Floret anbot, und Jener war eben so sicher,nach geringerem oder größerem Widerstand siegreich aus demKampfe herauszugehen; so daß in Betracht so vieler Siegeder gute Sir Henry Lee ihm fast die Sünde der Nebellionund des Puritanismus verzieh. Ward hierauf sein feierlicherlangsamer Schritt gehört, wenn er sich der Gallerie nahte,so konnte man darauf rechnen, daß Doctor Rochccliffe (ob-gleich er ihn nie in sein verborgenes Zimmer führte) mitdem Tomkins auf neutralem Boden zusammentraf und sich ineine lange Unterredung mit ihm einließ, die für Beide großesInteresse zu haben schien. Nicht minder freundlich war derEmpfang des Independenten, wenn er die Treppe hinab ging.Da stand Jocolin und bewillkommte ihn mit der herzlichstenFreundlichkeit; sogleich war Pastete und Flasche bereit, undgutes Essen und Trinken war das Losungswort. Man mußdabei bemerken, daß die Mittel dazu in Woodstock häufigergeworden waren, seitdem Doclor Rochccliffe seinen Aufent-haltsort dort aufgeschlagen hatte, der als Geschäftsführer fürviele Royalisten immer Geldsummen zu seiner Verfügunghatte. Wahrscheinlich fand auch der getreue Tomkins seinenVortheil bei diesen Summen.

Bei seinen gelegentlichen Ausschweifungen, die er fleischlicheSchwachheit nannte (und für die er, wie er sagte, ein beson-deres Privilegium hatte), und die in einer großen Anhäng-lichkeit an hitzigen Getränken, und zwar in nicht geringemMaße bestand, ward seine sonst so anständige und zurückhaltendeSprache heftig und wild. Dann schwatzte er wohl zuweilen