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„Bleib, Markham, bleib; und glaube mir, wenn ich sage,daß wenn ich deine Frage nicht verneinen kann, es bloß deß-wegen geschieht, weil die Sicherheit des Mr. Kerneguy vongrößerer — weit größerer Wichtigkeit ist, als die eines vondenen, welche du erwähntest."
»Wirklich, ich wußte nicht, daß die Krone eines Lords imWerthe dem Reife eines Freiherrn so hoch überlegen ist," sagteEverard, „doch habe ich schon gehört, daß viele Frauen sodenken."
„Sie verstehen mich schon wieder nicht," sagte Aleris, diesich nicht aus der Schwierigkeit heraushelfen konnte, sich aufder einen Seite so auszudrücken, daß kein Unglück darausentstehe, und auf der anderen doch die Eifersucht zu bekämpfenund die Rache zu entwaffnen wünschte, die fie im Busen ihresGeliebten aufsteigen sah. Aber sie fand keine Worte, die paffendwaren, den Unterschied zu bezeichnen, ohne zu einer Entdeckungdes wirklichen Standes des Königes zu führen, und vielleichtdadurch zu seinem Untergang. — „Markham," sagte sie, „habeMitleiden mit mir. Dringe für jetzt nicht in mich — glaubemir, die Ehre und das Glück meines Vaters, meines Brudersund meiner ganzen Familie hängen an Mr. Kerneguy's Sicher-heit — sind unauflöslich damit verbunden."
„Ach ja doch — ich zweifle gar nicht daran," sagte Everard;„das Haus Lee sah immer auf den hohen Adel und zog inseinen Verbindungen den schwärmerischen Royalismus einesHöflings der graden, ehrlichen Vaterlandsliebe eines einfachenLandedelmanns vor. Bei ihnen ist die Sache gewöhnlich. Aberbei dir, du — Aleris — o bei dir, die ich so innig liebte —die mich den Gedanken hegen ließ, daß meine Neigung nichtunerwiedert wäre. — Kann denn die Anziehungskraft einesbloßen Titels, die nichtigen höfischen Complimente eines Man-