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müthig oder unfreundlich, da ich bereit bin, Alles zu thun,was ein Mann nur gewähren kann und vielleicht noch mehr,als ein Mann von Ehre gewähren sollte."
„Hörst du das, Everard," rief Aleris aus, „hörst du das?Die furchtbare Wahl liegt ganz bei dir. Du bist ja sonstgewöhnlich mäßig in deinen Leidenschaften, religiös, vergebend— willst du eines bloßen Ehrenpunktes wegen diesen unchrist-lichen Privatstreit bis zum Morde führen? Glaube mir, wenndu jetzt, den besseren Grundsätzen deines ganzen Lebens zu-wider, deinen Leidenschaften die Zügel schießen lässest, so wer-den dich die Folgen während der ganzen Zeit deines Lebensreuen, und, wenn der Himmel nicht barmherzig ist, sogar wenndein Leben sich endigt."
Finster stille blieb für einen Augenblick der MarkhamEverard, die Augen zu Boden gerichtet. Endlich sah er aufund antwortete ihr: »Aleris, du bist die Tochter eines Sol-daten — die Schwester eines Soldaten. Alle deine Verwandten,selbst einen cingcschlossen, auf den du einst einige Rücksichtnahmst, sind durch diese unglücklichen Zwiste gezwungen wor-den, diesen Stand zu ergreifen. Doch hast du sie in das Feldziehen sehen — manchmal sogar auf entgegengesetzten Seiten,um da ihre Pflichten auszuüben, wo ihre Grundsätze sie hin-riefen — und doch bemerkte ich nie diesen außerordentlichenGrad von Interesse. Antworte mir, und deine Antwort sollmein Betragen entscheiden. — Ist dieser Jüngling, der direrst seit Kurzem bekannt ist, dir schon von größerem Wertbe,als jene theuren Blutsfreunde, Vater, Bruder und Vetter,deren Abreise zur Schlacht du mit verhältnißmäßig größererGleichgültigkeit ansah'st? — Sage das, und es soll genugsein — dann verlasse ich den Kampfplatz, um nie, weder dichnoch dieses Land wieder zu sehen."