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Weg werfen würden. Und wenn er seinen Gegner auch nichtumbrächte, sondern nur besiegte, wie konnte er wissen, obJener sich nicht dadurch rächen würde, daß er der Regierung,der übelgesinnten, Louis Kerneguy überlieferte, dessen wahrerStand alsdann unfehlbar an den Tag käme?
Diese Betrachtungen empfahlen dem König, die Heraus-forderung abzuweisen, und der Vorwand, unter dem er sieangenommen hatte, bot ihm eine Gelegenheit dazu dar. Aberauch die Leidenschaft hatte ihre Gründe, die bei einem Ge-müthe Eingang finden mußte, das durch Unglück und Demü-thigung reizbar geworden war. Zuerst war er Fürst, alsogewiß auch ein Edelmann, und mußte als solcher, wie esunter dem Adel Gebrauch ist, Genugthuung geben oder for-dern können. Ferner glaubte er, bei den Engländern würdecs seinem Interesse nicht schaden, wenn er, statt sich mit sei-ner königlichen Geburt und Würde zu schützen, frei heraus-träte und Alles, was er gesagt oder gethan habe, auf seineeigene Verantwortlichkeit nähme. Es schien ihm, daß er beieinem freien Volke in der öffentlichen Lichtung durch ein-rit-terliches und großmüthiges Betragen eher gewinnen, als ver-lieren müsse. Ferner war Muth nothwendiger, um seine An-sprüche aufrecht zu erhalten, als der Nus der höchsten Tu-gend; und eine Herausforderung nicht anzunehmen, hättediesen bezweifeln lassen können. Was würden Villiers undWilmot von einem Licbeshandel sagen, wo er's geduldethatte, sich von einem Landmädchen beschämen zu lassen, ohnesich an dem Nebenbuhler zu rächen. Die Pasquille, die sieaufgesetzt, die spöttischen Witzworie, die bei dieser Gelegenheitdie Ohren des Publikums erreicht hätten, würden härter zuertragen sein, als die ernsten Verweise seiner weisen Rath-geber Hertford, Hyde und Nicolas. Diese Betrachtung nebst