„Ich bin Alles, was Sie von ihm finden können," ant-wortete Carl.
„Freilich," sagte der Cavalier, „bemerke ich einen Unter-schied, aber Ruhe und bessere Kleider können gar viel bewirken.Auch freut es mich, denn ich hätte einem zerrissenen Bcttlers-bubcn nicht gern eine Botschaft wie die meinige übcrbracht."
„Lassen Sie uns an's Geschäft gehen, Sir, wenn es Ihnenbeliebt," sagte der König. — „Sie haben also eine Botschaftan mich, wie Sie sagen."
„So ist es, Herr," erwiederte Wildrake. «Sir, ich bin derFreund des Obersten Markham Everard, ein tüchtiger Mannund ein wackerer Haudegen, wenn ich ihm gleich eine bessereSache wünsche. — Eine Botschaft habe ich für Sie, das istwahr, und das Brieflein, welches ich Ihnen hier mit der üb-lichen Form überreiche, setzt Sie von deren Inhalt in Kcnnt-niß." Indem er das sagte, zog er sein Schwert, legte daserwähnte Billet auf die Spitze desselben, verbeugte sich tiefund überreichte es dem Könige.
Der verkleidete Monarch nahm es mit einer ernsten Geqcn-verbcugung an, und sprach, indem er den Brief öffnete: „Ichdarf wohl keinen freundschaftlichen Inhalt in einer Epistel er-warten, die auf eine so feindselige Weise überreicht wird."
„Ah! — hm — Sir," erwiederte der Gesandte, sich räu-spernd, damit er um so bequemer die diplomatische Spracheannchmen könne; „die Einladung ist nicht eben geradezu feind-lich, obgleich sie etwas kriegerisch lautet. Ich hoffe, Sir, daßein paar Gänge die Sache zu einem erfreulichen Ende führenwerden; und dann, wie mein alter Lehrer zu sagen pflegte:r-»x imseitur ex liello"). Ich, meines Theils, freue mich gar
Der Frieden entsteht durch den Krieg. So rief Napoleon dem