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Aber wenn Sie niederkniecn, mir Ihre Hand anbieten, undin einem ernstlicheren Tone sprechen, so muß ich Sie daranerinnern, wer wir sind. Ich bin die Tochter des Sir HenryLee, Sir, und Sie sind oder scheinen Mr. Louis Kcrncguy,der Page meines Bruders, ein Flüchtling, welcher Obdachsucht in dem Hause meines Vaters, der sich durch Ihre Be-herbergung einer bedeutenden Gefahr unterwirst, und dessenFamilie Sie also mit Ihrer störenden Aufdringlichkeit nichtbeunruhigen sollten "
„Wollte Gott, schöne Aleris," sagte der König, „daß Sieder Bewerbung, die ich keineswegs im Scherz, sondern sehrernstlich mache, und von der meine Glückseligkeit abhängt,nichts weiter entgegen zu stellen hätten, als den niedrigenund zweifelhaften Stand des Louis Kerneguy! — Aleris, duhast die Seele deiner Familie, und mußt nothwendigerweisedie Ehre lieben. Ich bin ebensowenig der leichtfertige schot-tische Page, den ich meinen Zwecken gemäß spielen muß, alsder tölpelichte Bauernbube, dessen Manieren ich am erstenAbend unserer Bekanntschaft annahm. So arm diese Handscheint, so kann sie doch über eine Krone verfügen "
„Heben Sie sie," sagte Aleris, „für ein ehrgeizigeres Fräu-lein auf, Mylord — denn das muß wohl Ihr Titel sein,wenn der Roman wahr ist. ,Jch würde Ihre Hand nicht an-nchmen, und könnten Sie über ein Herzogthum verfügen."
„In einem Sinne, liebenswürdige Aleris, haben Sie we-der meine Macht, noch meine Zuneigung überboten. Es istIhr König — es ist Carl Stuart, der mit Ihnen spricht! —Er kann über Herzogthümer verfügen, und wenn die Schön-heit sie verdienen kann, so ist es gewiß Aleris Lee. Ach nichtdoch — stehe auf — kniee nicht — dein Souverain sollte vordir knieen, Aleris, denn er ist dir tausendmal mehr ergeben,
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