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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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Diesem Grundsätze gemäß verbarg er also bei der letztenBemerkung des Everard seine aufgeregten Gefühle und ant-wortete in einem Tone, in welchem die Höflichkeit strengeWache über die Leidenschaft hielt. «Ohne Zweifel habe derPresb-terianische Adel in diesen unglücklichen Zeiten solcheBeweise eines dcmüthigen, von Ehrgeiz und Hochmut- freienStrebens für das öffentliche Wohl gegeben, daß er sich da-durch ein Recht erworben habe, daß man allgemein an dieAufrichtigkeit seiner Gewissenszweifel glauben müsse, die ergegen Werke hegte, in welchen die edelsten Gefühle der Re-ligion und der Tugend Gefühle, welche verhärtete Sün-der bekehren, und die man sterbenden Heiligen und Märtyrernin den Mund legen dürfe zufällig durch den rauhen undharten Geschmack der damaligen Zeit mit derben Witzen unddergleichen vermischt wären, die nur denen sehr anstößig seien,die sie sorgfältig heraussuchten, um das zu erniedrigen, wasan und für sich den höchsten Beifall verdiente. Aber was erbesonders von dem Obristen zu erfahren wünschte, war, obeiner dieser so reich begabten Männer, welche die gelehrtenProfessoren, und die gottesfürchtigen Geistlichen von Englandvon ihren Kanzeln und Kathedern stießen, und nun an ihrerStelle blühten; ob einer von ihnen sich der Gaben der Musenerfreute, oder ob sie nicht den schönen Wissenschaften so thö-richt und barbarisch entgegen seien, wie der Menschlichkeitund der gesunden Vernunft?"

Oberst Everard hätte aus dem ironischen Ton der Rededen Sturm bemerken können, welcher in dem Busen seinesOheims aufstieg, ja er hätte sogar den Zustand der Gefühledes alten Ritters aus dem Ausdruck kennen lernen müssen,welchen dieser auf das Wort Obrist legte, da dieser Beinamedie gehaßte Partei bezeichnet?, welche sein Neffe ergriffen