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sind, da das Blutvergießen darin als die Hauptbeschäftigungder Männer und die Jntrigue als das einzige Geschäft derFrauen bezeichnet wird."
Indem er diese Bemerkungen machte, glaubte Everard nurseinem Oheim eine Gelegenheit zu geben, eine Lieblingsmei-nung zu vertheidigen, ohne ihn durch einen so mäßigen undbeschränkten Widerspruch zu beleidigen. Aber wie bei ande-ren Gelegenheiten, so vergaß er auch hier, wie eigensinnigsein Oheim in seinen Ansichten über Religion, Politik undGeschmack war, und daß man ihn eben so leicht zur presbyte-rianischen Religion hätte bekehren oder zum Abschwörungseidvermögen können, als seinen Glauben an Shakespeare zu er-schüttern. Es war noch eine Eigenheit in der Art, mit wel-cher der gute Ritter stritt, welche Everard nie recht begreifenkonnte, da sie seinem eigenen graben und offenen Characterentgegen war, und selbst sein religiöser Glaube die in derGesellschaft gebräuchliche, geheuchelte Ruhe und Freundschaftnicht gut hieß. Sir Henry nämlich, welcher seine natürlicheHeftigkeit kannte, pflegte sorgsam auf seiner Hut dagegen zusein, und konnte eine Zeitlang, selbst wenn er sich sehr belei-digt fühlte, einen Streit mit allem Anschein äußerer Ruheführen, bis die Heftigkeit seiner Gefühle, die künstlichen Schran-ken, die er ihnen gesetzt hatte, niederriß und sich mit aufge-häuftem Zorn auf seinen Gegner stürzte. So geschah es oft,daß er, wie ein vorsichtiger alter General sich im Angesichtedes Feindes nach und nach in guter Ordnung und mit ge-ringem Widerstande zurückzog, bis er seinen Gegner auf demFlecke hatte, wo er mit Cavallerie, Infanterie und Artilleriezugleich angriff, und damit den Feind gewöhnlich in Verwir-rung brachte, wenn er ihn auch nicht ganz über den Haufenwarf.
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