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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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Prinz noch mehr in Unruhe versetzt. Die Gestalt des Frem-den, welcher ihn zu dieser Zwiesprache zwang, verrieth bedeu-tende körperliche Kraft; Würde und Entschlossenheit lag aufseiner Stirne, ein langes Schwert hing an seiner Linken, einDolch und ein Paar Pistolen in seinem Gürtel, was daLouis Kerneguy keine andere Waffe, als sein Schwert bei sichhatte dem Fremden schon einen bedeutenden Vortheil ge-währte, selbst wenn seine körperliche Stärke dem Anderen nichtso sehr überlegen gewesen wäre.

Indem er bitter den gedankenlosen Ausbruch der Leiden-schaft, welche ihn in diese Lage gebracht hatte, bereute, aberbesonders seine Pistolen wünschte, die er zurückgelassen hatte,verließ doch den König sein Muth und seine Geistesgegen-wart nicht, die seit Jahrhunderten nur Wenigen in seiner un-glücklichen Familie fehlte. Er stand fest und bewegungslos,seinen Mantel um den unteren Theil seines Gesichtes gehüllt,um Zeit zu weiterer Erklärung zu haben, im Fall Jener sichin der Person geirrt hätte.

Diese Kälte brachte den erwünschten Erfolg hervor; dennJener sprach erstaunt und zweifelnd:ist es nicht JocolinJoliffe? Kenne ich auch den Förster nicht mehr, so sollteich doch wahrlich meinen eigenen Mantel kennen."

Wie Sie sehen, Sir, bin ich der Jocolin Joliffe nicht,"sagte Kernegup kalt, indem er sich aufrichtete, um den Unter-schied der Größe zu zeigen, und den Mantel -erabfallen ließ.

Wirklich," crwiederte der Fremde erstaunt;dann, HerrUnbekannter, muß-ich mein Bedauern ausdrücken, mein Stöck-lein als ein Mittel gebraucht zu haben, um Sie aufzuhalten.Diesem Kleide nach, das ich gewiß wieder für das meinigeerkenne, schloß ich, daß Sie Jocolin sein müssen, in dessenVerwahrung ich meinen Mantel im Jägerhause zurückließ."