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„Auch wenn ich Jocolin gewesen wäre, Sir," erwiederteder vermeintliche Kerneguy mit vollkommener Ruhe, „so scheintes mir, daß Sie nicht so hart hätten schlagen sollen."
Der Gegner ward durch die beständige Ruhe, mit welcherJener ihm antwortete, sichtbar in Verlegenheit gesetzt. DieHöflichkeit besaht ihm zuerst, sich wegen eines JrrthumS zuentschuldigen, da er geglaubt hatte, die Person sicher zu kennen.
Mr. Kcrncguy war nicht in der Lage, viel Schwierigkeitenzu machen; er verbeugte sich zuerst, zum Zeichen, daß er dieangebotene Entschuldigung annehme, wandte sich und ging,wie er glaubte, dem Jägerhause zu. Doch hatte er den Wald,der nach verschiedenen Richtungen von Alleen durchschnittenwar, zu schnell durcheilt, um des Weges, den er einzuschlagenwünschte, gewiß zu sein.
Er kam sehr in Verlegenheit, als er fand, daß er den Ge-fährten nicht los werden konnte, dessen Bekanntschaft er sounwillkürlich gemacht hatte. Ging er schnell, ging er langsam,sein Freund in dem adeligen, aber puritanischen Kleide, starkin Körperkraft und wohl bewaffnet, so wie wir ihn beschrie-ben haben, schien immer fest entschlossen, ihm Gesellschaft zuleisten, und ohne ihn gerade einholen zu wollen, oder sich inein Gespräch einzulaffen, duldete er es doch nie, daß er sichmehr als auf zwei oder drei Ellen von ihm entfernte. DerWanderer beschleunigte seinen Schritt; aber obgleich er da-mals in seiner Jugend, sowie später in seinem reiferen Alter,einer der besten Fußgänger in Britannien war, so blieb dochimmer der Fremde, ohne seinen Schritt zu jibercilen und ohnezu laufen, dicht an seiner Seite. Da er ihn nun so nah,beständig und unausweichlich verfolgte, so wurde Carls Stolzund Furcht zu gleicher Zeit rege, und er dachte, daß, wiegroß auch die Gefahr eines Zweikampfes sein möchte, er doch
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