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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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Könige in's Herz zu stoßen nein das Gemälde ist zufurchtbar! Carl muß für immer seinen Namen in den desJoseph verwandeln, selbst wenn er in große Versuchung ge-führt würde, was das Schicksal in Gnaden verhindern möge."

Man muß im Allgemeinen bemerken, daß für den Prinzenein LiebeShandel mehr eine Sache des Zeitvertreibs als eineernste Neigung war. Mit den Verführungskünsten war ernicht sehr vertraut, weil er selten Gelegenheit gefunden hatte,Gebrauch davon zu mache». Sein hoher Rang und die Aus-schweifungen einiger Frauen, mit denen er Umgang hatte,machte sie unnöthig; so daß er strenge Tugend bei jedem Ge-schlechte bezweifelte, und sie für einen Schleier hielt für dasspröde Wesen der Frauen und für Scheinhciligkcit der Män-ner, um für ihre Nachgiebigkeit einen höheren Lohn zu er-ringen.

Während wir die Art und Weise seiner Neigung zur Ga-lanterie besprechen, wurde der Wanderer auf dem Wege, dener gewählt hatte, zu verschiedenen sonderbar verschlungenenGängen geführt, bis er sich zuletzt unter dem Fenster desZimmers des Victor Lee befand, wo er Alexis bemerkte,welche einige Blumen begoß und ordnete, die vor dem Git-terfenster standen, welches zwar bei Tag leicht zugänglich war,obgleich es gefährlich schien, es bei Nacht zu ersteigen. Abernicht allein Aleris, sondern auch ihr Vater zeigte sich amFenster und winkte ihm heraufzukommen. Nun schien die Ge-sellschaft anziehender als vorher, und der flüchtige Fürst, über-drüssig, mit seinem Gewissen zu kämpfen, war entschlossen, dieSache gehen zu lassen, wie der Zufall es fügen würde.

Er kletterte also hinauf und ward von dem alten Ritter,welcher Gewandtheit in hohen Ehren hielt, herzlich bewill-kommt. Auch Alexis schien froh den munteren anziehenden

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