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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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Gegcntheil, obgleich die rücksichtslosen Betrachtungen, welchewir oben angeführt haben, als wären sie mit deutlichen Wor-ten ausgesprochen worden, gewiß in seinem Geiste aufstiegen,so erinnerte er sich doch, daß, wenn er auch in Frankreich, inLen Niederlanden oder von den Witzlingen seines eigenen wan-dernden Hofes verlacht würde, die Sache doch dem englischenAdel als eine furchtbare Undankbarkeit und als ein schänd-licher Verrath erscheinen, und seinem Interesse bei dem älte-ren, ehrwürdigeren Theil seiner Anhänger eine tiefe, vielleichtgar unheilbare Wunde beibringen würde. Ferner fiel ihmein (denn selbst dabei vergaß er sein eigenes Interesse nicht),daß er sich in der Macht der Lee's, Vater und Sohn, befinde,die, was Ehrenpunkte betraf, immer sehr strenge waren, undbei dem Verdacht einer Beleidigung, wie die, welche er sichvorgenommen hatte, um Mittel zur Rache nicht verlegen zusein brauchten, es seie durch ihre eigenen Hände, oder durchdie der herrschenden Partei.

Die Gefahr, das unglückselige Fenster zu Whitehall wie-der zu eröffnen, und das Trauerspiel mit dem Manne in derMaske zu erneuen, wäre eine schlimmere Strafe als der alteschottische Bußestuhl, und wie schön auch Alexis Lee sei, sokann ich doch auf diese Gefahr hin keinen Liedeshandel an-spinnen," war seine Schlußdetrachtung.Also fahre hin,schönes Mädchen! Wenn du nicht, wie es zuweilen geschehenkann, eine Laune bekömmst, dich zu den Füßen deines Königszu werfen, und ich dann zu großmüthig bin, dir meinen Schutzzu verweigern. Aber wenn ich wieder an die bleiche, todes-kalte Gestalt des alten Mannes denke, wie er in der ver-gangenen Nacht vor mir lag, und mir die Wutb des AlbertLee vorstelle, wie er, zitternd vor Wuth, die Hand an seinSchwert legt, und nur seine Treue ihn verhindert, es seinem