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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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Lee,daß du so etwas anführst, Alexis; ein Stein des An-stoßes, erfunden von den Schurken, welche sich der Regie-rung bemächtigt haben ein von den Feinden verbreitetesGerücht."

Nein, Herr," sagte Kcrneguy lachend,wir müssen inunserem Eifer unseren Feinden nicht noch mehr zur Last le-gen, als sie ohnehin verdienen. Fräulein Alexis hat mir dieFrage vorgelegt. Ich kann darauf nur crwiedern, daß Nie-mand dem Könige inniger ergeben sein kann, als ich, daßich sehr parteiisch für seine Verdienste und blind für seineFehler bin daß ich endlich der Letzte sein würde, der seineSache aufgibt, so lange sie noch zu vertheidigen ist. Den-noch muß ich gestehen, daß, wenn auch die Vorzüge feinesAhnen von Navarra sich nicht sämmllich auf ihn vererbt ha-ben, der arme König doch einen Theil des Fleckens besitzt,von dem man glaubt, daß er den Glanz des großen Fürsten- verdunkelte daß Carl ein wenig weichherzig scheint, wodie Schönheit im Spiele ist- Tadlen Sie ihn deßwegennicht allzusehr, mein schönes Fräulein Alexis, wenn der Un-stern eines Mannes ihn zwischen Dornen treibt, wäre eSnicht hart, wenn man ihm verbieten wollte, sich mit den we-nigen Rosen zu erfreuen, die er unter ihnen findet?"

Alexis, welche wahrscheinlich glaubte, das Gespräch wäreschon weit genug gediehen, stand auf, während Mr. Kerne-guy sprach, und hatte das Zimmer schon verlassen, ehe ergeendigt hatte, ohne dem Anscheine nach die Frage zu hören,mit welcher er schloß. Ihr Vater billigte ihr Weggehen, denner hielt die Wendung, welche Kerneguy dem Gespräche gege-ben hatte, in ihrer Gegenwart nicht für sehr passend. Da ernun auf eine höfliche Weise die Unterredung abbrechcn wollte,so sagte er:Ich sehe, es ist jetzt die Zeit, wo die Geschäfte