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Albert Lee, welcher wußte, in wessen Gegenwart diese Lob-rede ausgesprochen wurde, fühlte sich sehr verlegen, aber seinVater, dessen sämmtlichen Gefühlen dadurch geschmeicheltwurde, war entzückt.
„So viel vom Könige, Aleris," sagte er, „nun vomMensch en."
„Was den Menschen betrifft," erwiederte Alexis in dem-selben Tone, „so brauche ich ihm nicht mehr zu wünschen, alsdie Bürgertugendcn seines unglücklichen Vaters, dem selbstseine ärgsten Feinde zugegeben haben, daß, wenn Moral, Tu-gend und Religion als die Eigenschaften gewählt würden,welche eine Krone verdienten, Niemand ein höheres und un-widerstrcitbarcs Recht auf deren Besitze habe, als er. Mäßig,weise und sparsam, aber freigebig in der Belohnung des Ver-dienstes — ein Freund der Wissenschaften und der Musen,aber streng gegen den Mißbrauch dieser Gaben — ein wür-diger Gentleman — ein gütiger Herr — der beste Freund —der beste Vater — der beste Christ." — Ihre Stimme singan, unsicher zu werden, und schon hielt ihr Vater sein Ta-schentuch vor die Augen.
„Er war es, Mädchen — er war cs!" — rief Sir HenryauS; „aber nichts mehr davon, ich bitte dich — nichts mehrdavon — genug; möge sein Sohn nur seine Tugenden, bes-sere Rathgeber und besseres Glück besitzen, so wird er Allessein, was Englands wärmste Wünsche erwarten."
Es entstand eine Pause; denn Alexis fühlte, daß sie fürihr Geschlecht und für ihr Alter zu frei und zu eifrig geredethatte. Sir Henry war in Betrachtungen über das Schicksalseines verstorbenen Souverains vertieft, während Kerueguyund sein vermeintlicher Herr sich vielleicht dcßwegen beson-ders verlegen fühlten, weil sie wußten, wie sehr fern der