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wirkliche Carl von diesem idealischen, mit schimmernden Far-ben gezeichneten Charaktere war. In manchen Fällen wirdein übertriebenes, unpassendes Lob die härteste Satpre-
Aber diese Betrachtungen waren nicht der Art, daß sichdie Person, welcher sie zu großem Nutzen hätten dienen kön-nen, ihnen lange überlassen hätte. Er nahm einen spotten-den Ton an, was vielleicht die bequemste Weise ist, den Vor-würfen einer inneren Stimme zu entgehen. „Ein jeder Rit-ter," sagte er, „sollte zum Dank sein Knie vor FräuleinAlexis Lee beugen, weil sie ein so schmeichelhaftes Bild vondem Könige, ihrem Herrn, gemacht, indem sie zu seinen Gun-sten die Tugenden aller seiner Ahnen in Anspruch nahm; —nur von einem Punkte hätte man erwarten sollen, daß einweiblicher Maler ihn nicht mit Stillschweigen übergehen würde.Wenn sie ihn seinem Ahnen und Vater zu Liebe, zu einemMuster königlicher und persönlicher Vortrefflichkeiten machte,warum konnte sie ihn nicht zu gleicher Zeit mit den persön-lichen Reizen seiner Mutter begaben? — Warum sollte derSohn der Henrietta Maria, des schönsten Weibes ihrer Zeit,nicht die Empfehlung eines schönen Antlitzes und einer schö-nen Gestalt mit seinen inneren Eigenschaften paaren? Er hatdasselbe Erbrecht auf Schönheit wie auf Geistesvollkommen-heit, und mit dieser Hinzufügung würde das Gemälde aufseine Weise vollkommen sein — Gott gebe nur, daß es auchähnlich wäre!"
„Ich verstehe Sie, Mr. Kernegup," sagte Alexis, „aberich bin keine Fee, um wie in Ammenmährchen Gaben zu ver-leihen, welche die Vorsehung verweigerte. Ich bin Weib ge-nug, auch darüber Nachforschungen angestellt zu haben, undich habe allgemein gehört, daß der König, obgleich er der