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„O der Teufel hole die Weiberkleidung," sagte Carl; „ichhoffe, ich soll niemals wieder zu dieser Verkleidung gezwungenwerden. Wahrhaftig, mein häßliches Gesicht wäre genug, umRöcke, Hauben und Gürtel für immer aus der Mode zu brin-gen. — Die Hunde sogar flohen vor mir fort. — War' ichdurch ein Dorf gegangen, das nur aus fünf Hütten bestünde,so würde ich dem Wafferkäfig *) nicht entgangen sein. Ichwar eine Satyre auf die Frauen. Diese ledernen Beinkleidersind freilich auch keine von den zierlichsten, aber sie sind pro-pris quae marilius, und recht froh bin ich, sie wieder zu be-sitzen. Ich kann dir sagen, Freund, ich werde mit meinereigenen Kleidung auch alle männlichen Privilegien wieder an-nchmen; und da du sagst, ich wäre heute Nacht zu grob ge-wesen, so werde ich mich morgen gegen Fräulein Alexis wieein Hofmann betragen. Ich machte so schon eine Art vonBekanntschaft mit ihr, als ich von ihrem Geschlechte zu seinschien, und fand, daß noch andere Oberste im Spiel sind au-ßer dir, Oberst Albert Lee."
„Verzeihen Eure Majestät," sagte Albert, und hielt danninne, weil cs ihm schwer ward, seine unfreundlichen Gefühlein Worten auszudrückcn. Es entging dem Könige nicht, aberdieser fuhr ohne Weiteres fort. „Ich glaube selbst, so gutwie andere Leute, jungen Frauenzimmern in das Herz sehenzu können, obschon Gott weiß, daß sie selbst manchmal für denWeisesten von uns zu tief sind. Aber ich sagte zu deinerSchwester in meinem Charakter als Wahrsagerin, daß sie umeinen gewissen Oberst ängstlich wäre; denn ich armer Thor
*> Dieses war eine ganz eigene in Schottland übliche Maschinelvueklng-etool), welche man zur Bestrafung zänkischer Weiber anwandte,indem man sie mit dem Kopfe in'S Wasser tanchte.
Anm. d. Hebers-