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sich nun von ihren Wangen auf Augen und Busen ver-breitete.
„Ich bitte Sie um Verzeihung," sagte der Oberst verlegen,„daß ich meinen Besuch, den ich zu keiner Zeit für sehr an-genehm halten darf, zu einer besonders unpassenden Zeit ab-statten muß."
„Weit entfernt davon, Neffe," sagte Sir Henry weit mil-der, als Everard es erwartet hatte, „daß uns deine Besuchezu einer andern Zeit willkommner wären, wenn wir nur öfterdas Vergnügen hätten, dich bei unseren Andachtsstunden zusehen."
»Ich hoffe, die Zeit wird bald herannahen, Sir," erwie-derte Everard, „wo Engländer eines jeden Glaubens undeiner jeden Confession mit vollkommener Gewissensfreiheitgemeinschaftlich den großen Vater verehren werden, den siealle nach ihrer Weise mit diesem theuren Namen benennen."
„3ch hoffe es auch, Neffe," sagte der alte Mann mit der-selben unveränderten Stimme, „und wir wollen jetzt nichtstreiten, ob die Kirche von England dem Conventicle weichen,oder ob der Conventicle sich nach der Kirche bequemen soll.Wahrscheinlich beehrtest du meine arme Wohnung, wo wirdich in Wahrheit nach unserem letzten Abschiede nicht so baldwieder erwarteten, nicht deßhalb, um Glaubensartikel fest-zusetzen."
„Ich würde mich glücklich schätzen," sagte Oberst Everardschwankend, „wenn ich glauben dürfte, daß meine Gegenwartjetzt nicht so unwillkommen wäre, wie damals."
„Neffe," sagte Sir Henry, „ich will offen mit dir sein.Als du zuletzt hier warst, glaubte ich, du hättest mir eineköstliche Perle gestohlen, welche dir zu geben einst mein Stolzund meine Glückseligkeit gewesen sein würde; die ich aber,