204
schwörung Theil genommen hat, und um sie wo möglich vomUntergang zu retten."
Als er diesem Entschluß zu Folge durch die Gallcrie tappte,und den Vorplatz wieder erreicht hatte, hörte er die wohlbe-kannte Stimme Wildrake's seinen Namen auSrufen: «He,Hollah! — Oberst Everard — Mark Everard — cs ist dunkel,wie in des Teufels Rachen. — Sprich, wo bist du? — Ichglaube, die Heren feiern hier ihren höllischen Sabbath; —wo bist du?"
„Hier, hier," antwortete Everard, „höre mit deinemSchreien auf. Wende dich zur Linken und du wirst michtreffen!"
Geleitet durch seine Stimme erschien Wildrake bald miteinem Lichte in der einen, und seinem gezogenen Schwert inder andern Hand. „Wo bist du gewesen," sagte er, „washat dich zurückgehalten? Da sind Bletson und das Vieh Des-borough, die für ihr Leben zittern, und Harrison, der wiewahnsinnig rast, weil ihm der Teufel den Gefallen nicht thunwill, mit ihm zu fechten."
„Sah'st oder hörtest du etwas, als du hieher kamst?" sagteEverard.
„Nichts," erwiederte sein Freund, „ausgenommen daß, alsich zuerst in dieses verfluchte, zerfallene Labirinth eintrat, mirdas Licht wie mit einem Zauberschlage aus der Hand geschla-gen wurde, so daß ich genöthigt war, zurückzugehen, um einanderes zu holen."
„Ich muß augenblicklich ein Pferd haben, Wildrake, undwo möglich ein anderes für dich."
„Wir können zwei nehmen, die den Soldaten gehören,"antwortete Wildrake. „Aber wozu sollen wir mitten in derNacht wie Ratten davon laufen? Stürzt das Haus ein?"