gerne wissen, von welcher Art sie eigentlich war, und wasdenn eigentlich zu befürchten stand?"
„Ei, ziemt cs sich denn für mich, darnach zu fragen," sagteder Geistliche mit triumphirender Miene. „Wird ein tapfererSoldat seine Feinde zählen, oder fragen, aus welcher Gegendsie kommen? Nein, Herr, ich war da, mit brennender Lunte,die Patrone im Munde und das Gewehr geschultert, um sovielen Teufeln zu begegnen, als die Hölle nur auSspeien kann.Und wären sie zahllos, wie Mücken in der Sonne, und kämensie auch von allen Gegenden des Erdenrundes. Die Papistensprechen von der Versuchung des heiligen Antonius. — Pah!verdoppelt die Miriaden, welche das Gehirn eines holländi-schen Malers erfand, so werden sie einen armen presbytcriani-schen Geistlichen finden (für einen wenigstens will ich stehen),der nicht mit seiner eigenen Stärke, sondern mit der seinesHerrn den Sturm so empfangen wird, daß er sie hohnlächelndbis an das äußerste Ende Asspriens verscheucht, und sie dieLust verlieren, jeden Tag und jede Nacht, wie bei jenemerbärmlichen Heiligen, zuröckzukehren."
„Doch möchte ich immer noch gerne wissen," sagte derOberst, „ob Sie Etwas sahen, wogegen Sie Ihre theologischeGelehrsamkeit anwenden konnten."
„Sehen?" antwortete der Geistliche, „nein gewiß, ich sahgar nichts, auch sah ich mich nach nichts um. Diebe greifenkeinen wohlbewaffneten Reisenden an, so werden auch wohlnicht Teufel und die bösen Geister gegen den aufstehen, derin seinem Busen das Wort der Wahrheit trägt, in der Ur-sprache, in welcher es geschrieben ward. Nein Herr, sie scheueneine Sprache, welche den heiligen Zweck versteht, wie manvon der Krähe sagt, daß sie eine mit Schrot geladene Flintescheue"