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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
Entstehung
Seite
106
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schast des Letzteren auf eine harte Probe stellte. Doch bliebkeine andere Wahl übrig.

Mit diesen Ansichten, und um den Wünschen Cromwell'szu entsprechen, der ihn beim Abschiede sehr dringend bat, ihmschriftlich seine Ansichten über den Zustand der öffentlichenAngelegenheiten mitzutheilen, brachte der Obrist Everard denAnfang der Nacht damit zu, seine Ideen über den Zustandder Republik in einen Plan zu fassen, von dem er glaubte,daß es Cromwell höchst angenehm sein müsse. Er ermahntihn darin, mit Hülfe der Vorsehung der Erretter des Staa-tes zu werden, ein freies Parlament zu berufen, und sich mitdessen Hülfe an die Spitze einer liberalen, aber kräftigen Re-gierungsform zu setzen, die der Herrschaft der Volkswillkürein Ende machte, welche die Nation in'S Verderben zu stürzendrohe. Indem er in einem Ueberblick die gänzlich ohnmäch-tige Lage der Royalisten und die verschiedenen Parteien schil-derte, welche den Staat in eine krampfhafte Bewegung ver-setzten, zeigte er, daß man seine» Plan ohne Blutvergießenund ohne Gewaltthätigkcit ausführen könne. Von diesemStandpunkte aus zeigte er die Nothwendigkcit, Grundstückeund Residenzen von einigem Umfang der Würde der zukünf-tigen ausübenden Gewalt gemäß aufzubewahren, und bezeich-nte für diese Stelle den Cromwell als den baldigen Statt-halter oder Consul, oder General-Lieutenant von Großbri-tannien und Irland. Dann ging er natürlich auf den Ver-kauf und auf die Zerstörung der königlichen Residenzen vonEngland über, machte ein klägliches Gemälde von dem Ver-derben, das über Woodstock schwebe, und bat dringend umdie Erhaltung dieses schönen Lustschlosses, als eine Sache per-sönlicher Gunst, die ihm sehr am Herzen läge.

Als der Obrist Everard seinen Brief geendigt hatte, fand