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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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er, daß er in seiner eigenen Meinung nicht sehr gestiegen war.Aber er tröstete sich, oder beschwichtigte vielmehr diese un-freundliche Erinnerung mit der Bemerkung, daß daS Wohlvon Großbritannien, vom Standpunkte seiner Zeit aus be-trachtet, es durchaus erheische, daß Cromwell die Zugel derRegierung ergreife, und daß das Interesse des Sir HenryLee, oder vielmehr seine Sicherheit und sein LebensunterhaltWoodstock's Erhaltung nicht minder nothwendig verlange.War es sein Fehler, daß derselbe Weg zu beiden Zweckenführte, und daß seines Privat-JntcresseS, und dessen seinesVaterlandes zufällig in demselben Briefe erwähnt ward? Erfaßte also Muth, falzte und adressirte sein Packet an denLord-General, und versiegelte cs dann mit seinem Wappen.Als das geschehen war, legte er sich in seinen Armsessel zu-rück, und obschon er das Gegentheil erwartete, so fiel er dochbei allen seinen ängstlichen und drückenden Betrachtungen ineinen tiefen Schlaf, und erwachte nicht eher, bis die graueDämmerung am östlichen Himmel zu schimmern begann.

Er schreckte zuerst auf, wie Jemand, der in einem ihmunbekannten Zimmer erwachte, aber er erkannte augenblick-lich die Lokalitäten wieder. Die finster brennende Lampe,das Feuer im Kamin, das fast in seiner eigenen weißen Ascheerlosch, das finstere Gemälde darüber, der versiegelte Briefauf dem Tische alles erinnerte ihn an die gestrigen Bege-benheiten, und an sein Nachdenken in der verflossenen Nacht.

Es gibt keine andere Wahl, entweder Cromwell oderAnarchie! Vielleicht zügelt auch daS Gefühl, daß seine Würde,als Haupt der vollziehenden Macht, lediglich von dem Willendes Volkes auSgeht, das nur zu natürliche Selbstbewußtseinder Macht, das so leicht in Willkür ausartet. Wenn er mitZustimmung der Parlamente und mit Berücksichtigung auf