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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
Entstehung
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nison nach langer Belagerung oft froh ist, sich mit bloßer Zu-sicherung des Lebens ergeben zu können.

Deßwcgcn fühlte Oberst Everard es selbst recht wohl, daßer Cromwelln nur deßwegen unterstützte, weil man unter vie-len Nebeln das kleinste wählen müsse, was wohl daraus ent-stände, wenn man einem so einsichtsvollen und tapferen Manne,wie dem General, die höchste Leitung der Geschäfte anver-traute; auch wußte er es recht gut, daß Oliver seine An-hänglichkeit wahrscheinlich als lau und unvollkommen betrach-ten, und seine Dankbarkeit nach demselben beschränkten Maß-stabe abmessen würde.

Unterdessen zwangen ihn jedoch die Umstände, die Freund-schaft des Generals zu erproben. Schon lange war die Be-schlagnahme von Woodstock beschlossen, und die Vollmacht derCommissäre ausgestellt, es als ein National-Eigenthum cinzu-zichen, und nur der Einfluß des älteren Everard hatte dieVollziehung Wochen und Monate lang aufgehalten. Nunaber war die Stunde da, wo man den Stoß nicht längermehr pariren konnte, besonders da Sir Henry Lee seinerSeits jeden Vorschlag, sich der bestehenden Regierung zu un-terwerfen, zurückwies, und nun, da seine Gnadenstunde vorüberwar, auf die Liste der hartnäckigen, unverbesserlichen Uebelgefinn-ten gesetzt ward, mit denen der Staatsrath nicht ferner güt-lich verfahren wollte. Das einzige Mittel, das also nochübrig blieb, den alten Ritter und seine Tochter zu beschützen,war, wo möglich die Theilnahme des Generals bei der Sachezu gewinnen. Aber wenn er alle Umstände berücksichtigte, sosah Oberst Everard wohl ein, daß eine Bitte, die dem In-teresse des einen Commiffärs Deöborough, der ein SchwagerCromwell's war, so schnurgerade entgegen lief, die Freund-