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mäßiger Länge ward auf der anderen Seite von einem Dolchebalancirt. In seinem safsianenen Gurt waren ein Paar Pisto-len verwahrt.
Der Geistliche sah sich um und srug den Soldaten, nichteben sehr höflich, was er wolle.
„Höre, Freund," sagte dieser, „willst hu etwa jetzt diesenLeuten predigen?"
„Ja freilich," antwortete der Pfarrer; „denn sowohl meinePflicht als mein Stand gebieten mir, über das Evangeliumzu predigen, und ich wurde mich sehr unglücklich schätzen, wennich cs unterließe! Ich bitte dich, Freund, halte mich nicht auf!"
„Nein," crwiederte der Krieger; „ich selbst will für heutedein Geschäft übernehmen; trete also zurück und, wenn dumeinem Rathe folgen willst, so lese auch du die Brodkrüm-lein der heiligen Lehre mit auf, die ich ihnen sogleich aus-strcuen will."
„Hebe dich weg von mir, Satanas," rief der Priester imZorn, „und achte meinen Stand und meine Kleidung!"
„Ich wüßte nicht, warum ich den Schnitt und das Tuchdeines Mantels mehr ehren sollte," antwortete Jener, „alsdu das Meßgewand des Bischofs achtetest; das war schwarzund weiß, und du gehst blau und braun einher. Ihr seidbeide schlafende Hunde, geht, legt euch nieder und schlaft, —ihr Hirten, die ihr eure Heerde verschmachten laßt, statt siezu hüten, ihr sucht nur irdischen Gewinn; geht!"
Solche anstößige Auftritte waren zu Vieser Zeit so ge-wöhnlich, daß cs Niemand einfiel, sich in's Mittel zu legen-Stillschweigend sah die Gemeinde zu, die besseren Elasten mitinnerem Verdruß, die niedereren mit Lachen; wieder andereergriffen die Partei des Geistlichen oder des Soldaten, wie