Druckschrift 
5 (1851)
Entstehung
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386
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Das ist mir der rechte Feierabend zu diesem feierliche»Abend!" rief er.

38.

Das Nachwort.

Hier bricht die Geschichte plötzlich ab. Ich weiß beinahe selbernicht, ob am gehörigen oder ungehörigen Ort. Ich könnte nichteinmal sagen, ob die Beguttc das Tochterwerdcn so verstandenhabe, wie es Bater Rüdiger gemeint zu haben schien. Ja, wasdas Schlimmste ist, ich könnte sogar nicht sagen, ob Veronika ihrerreinen Seclenliebe je einen irdischen Beisatz gestattet habe. Fastmöcht' ich daran zweifeln, wenn anders nicht die ganze Natur mitGangolf in Bund gegen den Heldenmuth der frommen Selbst-überwinderin getreten ist.

Nur so viel weiß ich, daß Gangolf keine unmittelbaren Erbenhinterlassen hat. Er erreichte ein hohes Alter; war, laut der ge-schriebenen Chronik, noch im Jahre 1504 der Stadt Aarau Schult-heiß und starb in demselben Jahre. Mit ihm erlosch das alte Adels-geschlecht dieses Namens im Aargan. Seine Erben und Verwand-ten verkauften im Jahre 1515 die alte Veste Nore, oder den Freihos,mit zugehörigen Zinsen, Zehnten und Gefällen an die Bürgerschaftvon Aarau. Diese ließ den Burggrabcn, welcher darum gegangen,aussüllen; am Gebäude viele Aenderungen machen und dasselbezum Rathhaus einrichtcn. Noch heut' steht der Thurm Nore, ver-kleidet von seinen Angebäuden, fast unsichtbar, und seine starkenMauern und Zimmcrgewölbe sind der Stadt Nrkundenkammern ge-worden. Die Freiheit aber, welche von Alters her darin gewesen,wurde auf den Kirchhof verlegt, de» man mit Höhen» Gemäuerumgab.

Es scheint auch, daß Thomas von Falkenstein seine beschworne