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Urphede treulich gehalten habe, von der, weil fie Geheimniß blieb,die Muse Wohl mehr, als jene Chronik weiß. Doch seine Tückeließ er darum keineswegs gegen das Haus Trüllerey und gegendie Stadt Aarau fahren. Als Beweis dient, daß er noch fünfJahre später eine der abscheulichsten Handlungen beging, freilichauf eigenem Grund und Boden. Die Chronik von Aarau erzähltsie folgendergestalt: „Anno 144g den 6. Mai, Sahen die vonArauw jenseits dem Berg gegen dem Frickthal ein Feuer aufgehen,ließen derenthalben 19 Bürger zu hülff laufsen, da sie aber genWölffliswyl kamen, warteten die Soldaten, welche in Thomasvon Falkensteins Dienst waren, verborgener Weis, biß die vonArauw kämmen, als Sie vorhanden, wütschten sie herfür, Schlu-gen die feuerläuffer zu tod. Sinth discr Zeit sind die hiesigen feuer-läuffer nicht mehr obligirt in das Frickthal feur zu laufsen."
Die Nanren der Erschlagenen sind alle aufgcführt. Von denheut' vorhandenen Geschlechtern der Stadt erscheint darunter keinS.Diese sind in Aarau kaum älter, als die Neformationszeit, inwelcher wieder andere der ehemals blühenden ausgewandert sind.
Auch das Geschlecht der Falkensteine verschwand schon mit An-fang des sechszehnten Jahrhunderts gänzlich aus diesen Gegenden.Ihre Schlösser und Güter kamen durch Kauf an Solothurn undBasel.