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diger beim Klange der grüngläserne» Weinbecher. Seit vielenJahren zum ersten Mal schollen die alten Gewölbe der Veste vomungewohnten Geräusch fröhlichen Gesanges, Scherzes und Geläch-ters wieder.
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Freund und Feind.
Obwohl Gangols zuweilen mit seinem Gedanken unwillkürlichabwesend war, gewährte ihm doch der Anblick dieser trauliche»Abendgesellschaft zuletzt den höchsten Lustgenuß. Er, vo» Allenvielleicht der Nüchternste, gerieth dennoch zuweilen in Versuchung,sich für den Einzigen zu halten, dessen Einbildung ei» Räuschchengesteigert habe. Schon die wunderbare Weise, in welcher die Ver-hältnisse seines Vaters mit den Schicksalen des Lollhards ver-flochten gewesen waren, machte ihn zun, Zweifler an der Nichtig-keit seiner Sinneswerkzenge oder seines Verstandes. Und doch be-stätigte ihm jede neue Antwort ans neue Fragen umständlich dasschon Erfahrene. Mehr aber, denn Alles, setzte ihn die unglaub-liche Verwandlung seines Vaters in Erstaunen, den er von jeherals einen strengen, mürrischen Mann gekannt hatte, und der jetzt,sich heiter bewegend, das vormals schwere Leben mit dem Mnthe,ja Muthwillen eines Jünglings trug. In fröhlicher Würde, undzierlicher denn sonst gekleidet, saß der verjüngte Greis wie einKönig da, der ein neues Reich erobert hat, und belebte mit Scher-zen die Unterhaltung der Jüngern, lieber seinem grauen Haupteschimmerte stolz, im Schnitzwerk der Nücklehne seines breiten Arm-sessels, die goldene Krone mit den weißen Reiherfedcrn über derweißen Lilie im scharlachrothcn Felde des Trüllereywappens.
„Lustig, Junker!" rief Jscnhofer und füllte Gangolfs Silber-becher bis zum Rande: „Was stränmet, staunet und sinnet Ihr?