schützes in sie gehen; da führ Hans von Rechbcrg mit sechshundertdeutschen Rittern wider sie ein; ihm folgten achttausend Herrenund Wappner auf schweren Pferden, also, daß die Schlachthaufender Eidgenoffen schnell getrennt wurden. Nun sahen sie wohl ihre»Thorenstreich ein; aber sie beschlossen, ihn glänzend zu enden. EinThcil der Ihrigen, bei fünfhundert, zog wieder gegen die Birshinab, und von da auf eine Au, vom Wasser umgeben. Dort,umringt von Tausenden, fielen sie, grimmig kämpfend, Mann umMann, von Kugeln und Pfeilen aus der Ferne erlegt. Ein an-derer Theil, ebenfalls bei fünfhundert, wandte sich anfangs gegenBasel, Beistand aus der Stadt hoffend. Die Hilfe kam Wohl,aber konnte nicht mehr zu ihnen dringen. Dann begaben sie sich,unter strengem Gefecht, von der Stadt hinweg zum SiechenhauSund Garten zu St. Jakob. Dort, hinter dem Maucrhag, schlugensie dreimal des Dauphins Sturm furchtbar zurück; zweimal dazufielen sie mörderisch aus und sieghaft. Der Abend kam. Alleinimmer neue Schlachthaufen des Feindes wälzten sich heran. DesDauphins Geschütz schlug die Mauer des Baumgartens nieder.Haus, Kapelle, Thürmlein standen in Hellen Flammen. JederSchutz verschwand. Die Schweizer stritten, unter Blut und Wun-den, wenn auch müde vom Tagewerk, dennoch, als begönne derKampf erst; sic würgten wie Löwen. Dem Ruhm des Schweizer-landes wollte Jeder das Leben bringen. Mehr denn achttausenderschlagene Feinde bedeckten schon das lange Schlachtfeld. Da end-lich traten noch die letzten Eidgenossen zusammen, drangen hervorüber den Mauerschutt, und stürzten, dem Tode sich weihend, zumletzten Streit in des Feindes dickste Menge. Fechtend fielen alle.Keiner behielt, keiner verlangte das Leben. Der Dauphin selbstwar Von so großer MannStugcnd der Schweizer, die man ihmwie feige, rußige Buben geschildert hatte, gerührter, denn durchden Tod der vielen tausend Seinen. Ich erzähl' Euch kein Mährchen.
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