Druckschrift 
5 (1851)
Entstehung
Seite
315
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fiel der Alle wieder in sei» gewohntes finsteres Schweigen. AuchGangolf verstummte und ward bald düsterer, als sein schwer-müthiger Vater. Er dachte an Veronika, die mit ihrem Vaterund der Bäuerin von der Hard verschwunden war, und von welchener, alles Nachforschens ungeachtet, keine Spur mehr entdeckt hatte.Die Hütte stand leer. Kein Landmann in der Gegend wußte vonden Einfiedlern zu sagen. Es gingen abergläubige Gerüchte vonder ruchlosen Ungläubigkeit und Ketzerei des Lollhardcn und vonden Schrecken der göttlichen Rache in der Gewitternacht.

Ohne Abenteuer zogen die Reisenden, während der Abenddäm-merung, durch die nachtende Waldung AucnsteinS zum seifigenBibcrstein am Fuße der Gisulaflue, und längs dem Ufer der ihnencntgegenrnuschendcn Aare in die Psorte des Frcihofs ein.

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Die Zerstörung der Burg Gösgc».

Dreißig Stunden später war das nächstgelegcnste der Falken-sieinischen Schlösser, nämlich GöSgcn, schon durch mehr den zwei-hundert Berner und beinahe zweihundert Solothurner berannt.Gangolf mit den Aargauern war der Erste vor diesem Platz er-schienen. Mehrere tapfere Bürger Aarau's hatten sich ihm ange-schlossen. Als die Solothurner Mannschaft dazu stieß, übertrugsie freiwillig dem jungen Ritter den Oberbefehl, der sich, als ver-ständiger Kriegsmann, schon der Fähre gegen Schöncuwcrth undaller Fahrzeuge am Ufer bemächtigt, auch Verwachten gegen Oltenund das Gcbirg bei Lostorf, Stüßlingcn und Erlisbach geworfenhatte, uiu vor Ueberfall geborgen zu sein. Denn er zweifelte nicht,daß Thomas von Falkenstein, bei der erste» Nachricht von der Ge-fahr seiner Burg, mit aller Eile und Macht herankommen würde,sie zu befreien. Die Eroberung des Schlosses drohte um so schwic-