brochen! Was säumt Zhr? Aufgebrochen!" Es war Einer vondenen, die zur Hut der Schiffe zurückgeblieben waren.
„Was gibt's?" fragten ihn Me und drängten sich um ihn zu-sammen.
„Zuletzt, ihr Herren," rief der Reiter, „behalte» wir nur dieschlechte Ehre, Mordbrenner zu sein, und der Teufel reißt uns dieganze Beute wieder aus den Zähnen. Die Trüllerey, die Lutcrnau,Sägisser und der ganze Landsturm vom Aargau dringen durch diebrennende Stadt an."
„He? die Trüllerey? Ist der Gangolfdabei?" brüllte der Frei-herr von Falkensteiu mit der Gebcrde eines Besessene»: „Gangolfdabei?"
„Ich sah ihn selber. Er ist Allen voran. Mir setzte er nach,aber sein lahmer Gaul blieb tausend Schritte hinter meinem Noffc! "sagte der Reiter.
„Schwert aus der Scheide!" schrie der Freiherr mit erschreck-licher Stimme, daß der weite Wald davon hallte: „Wir Allezurück! Es gilt unsere Beute und Ehre."
„Halt!" rief der Ritter: „Wir sind zu schwach und rennengewissem Verderben in den Rachen. Die ganze Grafschaft Lenz-burg ist im Anzuge. Hinter Brugg wimmelt alles schwarz von be-waffnetem Volk auf den Nütinen. Sie stellen zwanzig wider uns,gegen einen. Unsere Leute flüchten, wie ste können, in die Schiffe."
„Keine Unbesonnenheit, Falkenstein! " sagte der Herr von Rcch-berg: „Wir wollen den Spaß nicht allzuthcuer zahle». Zieh' mitder Horst und den Gefangenen über den Berg. Ich kehre mit einigenRotten der Nachhut gen Brugg um, daß den Schiffen geholfenwerde, oder daß ich unfern Rückzug ins Frickthal schütze. VorNacht bin ich bei dir."
Der Landgraf,' welcher vor Grimm mit den Zähnen knirschte,als alle Ritter, trotz seines Wüthens, dem Rathc Nechbergs bei-