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— Brcnnt's »och nicht?
„Es glimmt »och eine letzte Kohle. Blase!"
— Der Mensch hat viel Odem in de» Lunge; das Schicksalnoch mehr. Laßt diesem auch etwas übrig.
So plauderte» die beiden Reisegefährte» bis in die Nacht hin-ein; aber zu viel für das Maß eines Kapitels und für des armenGangolfs Herz.
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Die nächtliche Erscheinung.
Der junge Ritter stieg sehr verstimmt und düster in sei» hoch-gethürmtes Bett. Er befand sich an einem großen Scheidewegdes Lebens. Seine Eitelkeit, sein Ehrgeiz, seine Liebe zur reizen-den Ursula lockten ihn links, zeigten ihm den Besitz eines schönenWeibes, die Verbindung mit mächtigen Häusern, die Erbschaftreicher Güter, die Huld des Markgrafen von Hochberg, die Wieder-auffrischung des alten Glanzes vom ritterlichen Stamme der Trül-lereh. Aber männlicher Stolz, Liebe des Vaterlandes und desRechts mahnten ihn, den entgegengesetzten Weg einzuschlagen, alsfreier, frommer, selbstständiger Man», der für die bessere Uebcr-zeugnng das Thcuerste opfern müsse. Dort winkten Einbildungs-kraft nnd Leidenschaft zum Genuß der Liebe, des Ruhms, desRcichthnmS; hier warnte der Verstand, nicht de» Frieden des Ge-müths »nd das Glück des Lebens um fremdes Geld, um ungewisseFürstengunst nnd um die Hand eines gebieterischen und wankel-müthigcn Weibes zu verkaufen. Vielleicht würde der Streit bäl-dcr entschieden gewesen sein, wäre Ursula minder schön, oderGangolfs Neigung zu der verführerischen Braut weniger tief ge-wesen.