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„Jst's nun heraus?" rief Hemman Endcrli: „Kau» ich nunzum Wort kommen? WaS muß unser Herr Junker nun von dirdenken, du plumper, ungeschliffener Block?"
„Hei, ich meine, er wird wohl denken, ein ungeschliffener Dia-mantblock sei mehr Werth, als ein abgcschliffener Kieselstein, wiedu, dergleichen man tausend an der Aare findet!" entgegnete Jrni,
„Haltet euch Beide ruhig!" sagte der Junker gelassen: „Be-sorget unsere Rosse wohl. Warum zeigt sich Meister Langenhardtnicht, der Hofmeister?"
„Stracks wird er erscheinen, sobald er Eure Ankunft vernimmt! "antwortete Hemma»: „Er begab sich auf ein Abendtrünklein zumeinem wohlwcisen Herrn Schultheißen Zchndcr,"
„Und Heini Entfelder, der Jäger?"
„Unten an der Aare mit allen Hunden!" erwiederte, sich jedes-mal ehrerbietig verneigend, der alte Knabe des HauseS: „Es isteine Schmach, meiner Treu, daß bei der Ankunft des gnädigenJunkers Alles ansgeflogcn sein muß und das liebe Nest leer steht.Sogar Frau Elsbeth, die Beschließerin, und Marcili find zumHerrn Leutpriester in die Messe."
„Fähre die Rosse umher, Hcmman, daß sie sich abkühlcn!"sagte Gangols: „Du Jrni Fäscn, suche die Leute zusammen. Wirgehen indessen ins Haus."
Mit diesen Worten trat der Junker voran, dem Gaste den Wegzu zeigen. Er ging eine schmale Wendeltreppe innerhalb der dickenThurmmauer hinauf. Die ausgetretenen steinernen Stufen beur-kundeten ihr hohes Alterthum, gleichwie die häusliche Sparsam-keit des Burgherrn. Nur durch eine enge, schuhlange Oeffnungin der Mauer floß so viel Licht auf den Wendclsteig, daß einekarge, doch nützliche Dämmerung darüber schwebte. Vermittelstderselben erkannten bald die Hinaufsteigenden im Winkel der Mauer-blcnde seitwärts Etwas, daß durch Bewegungen sich als Lebcndi-