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dcn; entweder gesammtcr Adel im Schweizcrland verderben, oderdieses wieder unterjocht sein. Wenn schon einige der Gäste, mei-stens Glieder vom Rath der Stadt Brugg, heimlich zweifeln moch-ten, daß die Pfauenfeder — damals das Sinnzeichen der öster-reichischen Parte! — den wilden Geist der unerschrockenen Gebirgs-bewohner zähmen werde: wagten sie doch nicht, in Gegenwart derfremden Ritter ihre Besorgnisse kund zu thun, sondern nickten höch-stens schweigenden Beifall, wenn man die ungeheure Macht desKaisers und Reichs, die vereinte Stärke des Adels und die imAnzug begriffenen Hccrhaufen Frankreichs mit großer Uebcrtrcibungschilderte.
Herr Jsenhofer hob den vollen Becher und sprach im Tonedes Begeisterten folgende Verse ans dem Spottlicd'J, welches erin diesen Tagen gegen die Eidgenossen gemacht hatte:
„Die Wolken sind vom Berg gedrückt,
Das schafft der Sonne Glanz;
De» Bauern wird die Macht entzückt, -Das thui der Psauenschwanz!"
„Brav, Jsenhofer!" rief der Ritter Bentclin: „Doch vergißden llcbermuth der Städte nicht. Luzern hält's offen mit den Mclker-buben, Basel trägt dcn Schalk im Nacken, und Bern läßt seineTücke nicht."
— Ihr habt Recht, crwiedcrte der Dichter.
Ob Städte oder Bauern?
Klein ist der Unterscheid,
Dcn machen ein paar Mauern,Und das ist ihnen leid.
Es ist in Tschudi'S Chronik ganz anfbewahrt und beim Jahre1-tät anfgcsührt.