Druckschrift 
5 (1851)
Entstehung
Seite
31
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3 !

als sie sich an mir vergriff, vom Rumpf wegschlug. Jetzt schweigt,und reizt mich nicht. Ich habe Eurer bis jetzt, mit Uebcrwindungmeines eigenen AergerS, geschont. Ihr wisset, Ihr wäret mirlieb! Aber reizt mich nicht, oder die letzten Rücksichten fallen,und ich zahle Euch den verdienten Lohn!"

Ich werde Euch nicht reizen und werde Euch nicht fürchten,entgegncte Gangolf: lasset diese Leute unangefochten von hinnenziehen. Sie bleiben unter meinem Schutze, und wehe, wer ihnenein Haar krümmt!

So lauft denn mit dem lüdcrlichcn Volk bis an der WeltEnde, wenn Ihr cs meiner Gesellschaft vorziehen wollt!antwor-tete Marquard, und ging zu seinem Pferde und schwang sich hin-auf:Aber Junggesell, Junggesell, wahre dich, es könnte dichmeine Vcttcrschast kosten!" Damit sprengte er längs dem Uferhin, der Knecht ihm nach. Der Herr von Baldegg ritt wiederden Weg am stillen Rain hinauf, welchen er in Gangolfs Ge-sellschaft vor einer halben Stunde erst gekommen war; währenddessen gingen die klebrigen mit Roß und Esel auf die Fähre. DieSchiffleute stießen ab.

4 .

Die Bcguttc.

Der Regen hatte geendet. Hin und wieder brach das einför-mige Grau des Himmels und ließ das reinste Blau durchstrahlen.Einzelne Buchfinken, diese fröhlichen Herolde der Frühlingslust,sangen in den Zweigen des Gebüsches ihre heitern Triller, die ausder Ferne crwiedernd zurückgcsnngen wurden.

Die Reisenden, während sie zwischen den hohen Ufern der ge-schwollenen Aar hinüberschwammcn, beobachteten, mit sich selbst